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Als Sohn eines Lehrerehepaares wurde Eckehart Breiding 1923 in Unter-Einzingen (Landkreis Fallingbostel) geboren. Nach dem Abitur leistete er seine Arbeitdienstpflicht im Kriegseinsatz in Ostpreußen, Litauen und Lettland ab. 1941 begann er ein Studium an der Universität in Göttingen, doch im Folgejahr wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach seiner Gefangennahme in Gangloff bei Meisenheim studierte er während der Inhaftierung in Chartes hinter Stacheldraht und von 1946 bis 1951 wiederum in Göttingen.
Von 1951 bis 1953 besuchte Eckehart Breiding das protestantische Priesterseminar in Erichsburg bei Einbeck und heiratete im gleichen Jahr die Lehrerin Irene Scheffler. Aus dieser Ehe sind acht Kinder hervorgegangen. 1953 erfolgte die Ordination in seiner Heimatgemeinde Bad Bevensen, danach war er Pastor in Hildesheim, Bommelsen und Fuhrberg.
Im Januar 1959 konvertierte Eckehart Breiding zum katholischen Glauben und studierte dann bis 1962 in Mainz, wo er am 29. Juli 1962 zum Priester geweiht wurde. Danach war er zur Aushilfe als Kaplan in Mainz-Gonsenheim und Heppenheim. 1962 wurde er Religionslehrer und Mitarbeiter im ?Haus der Begegnung" in Kaiserslautern. Drei Jahre später übernahm er die katholische Pfarrstelle in Alsenborn, wo er bis Herbst 1993 als Seelsorger wirkte.
Während seines Wirkens wurde das Pfarrzentrum St. Josef errichtet, die Einweihung erfolgte 1969. Pfarrer Breiding war sehr schnell in seiner Gemeinde beliebt und jederzeit Ansprechpartner für Menschen aller Konfessionen. Mit der Errichtung des Pfarrzentrums wurde nicht nur ein seelsorgerischer Mittelpunkt geschaffen, sondern eine Kommunikationsstätte für alle Bürger. Selbst nach seinem Eintritt in den Ruhestand war er stets Ansprechpartner und hat sich noch immer in den Dienst der Kirche gestellt. |
Verstorben:
Am 19.03. 2006 verstarb Pfarrer i. R. Eckehart Breiding,
zuletzt gewohnt in
67677 Enkenbach-Alsenborn 2, Josefstraße 3.

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